Kirchenmusik

Die nächsten Veranstaltungen

Chorsingen und Posaunenchor in Corona-Zeiten
 
Die Chöre der Marktkirchengemeinde Clausthal bilden in normalen Zeiten einen wesentlichen Teil des Gemeindelebens. Mehr als 100 Sänger und Bläser aus allen Altersgruppen nehmen regelmäßig an der Probenarbeit in den fünf Chören teil und engagieren sich somit auch für die Marktkirchengemeinde. – Seit März 2020 sind aber bekanntlich keine normalen Zeiten mehr. In mittlerweile einem Jahr Corona-Pandemie ist wohl kaum eine Tätigkeit so unter Druck geraten wie das Singen und das Blasen eines Instrumentes. Das hatte und hat natürlich auch Auswirkungen auf unsere Chöre: Veranstaltungen, wie beispielsweise geplante Singspiele und Musicals mit dem Kinderchor und dem Jugendchor mussten abgesagt, bzw. teils mehrfach verschoben werden. Proben waren während des ersten Lockdowns gar nicht erlaubt, dann ab Sommer 2020 unter großen Einschränkungen mit Kleinstbesetzungen möglich. Wenn das Wetter es zuließ, wurde auch draußen im Gemeindehausgarten geprobt. 
Ein Teil der Sänger und Bläser hat seit Beginn der Corona-Pandemie aus berechtigten und nachvollziehbaren Sorgen und Ängsten vor einer Ansteckung mit dem Virus das aktive Chorsingen ausgesetzt und wartet, bis die Pandemie vorbei ist. Der andere Teil war und ist bis heute bereit, beim „Abenteuer“ Chorsingen und Blasen unter den oft sich ändernden Bedingungen und Rahmenrichtlinien mitzumachen. So konnten wir mit der Ökumenischen Kantorei immerhin ein großes Chorkonzert unter Abstands- und Hygienebedingungen am 3. Oktober 2020 veranstalten und in der St. Salvatoriskirche Zellerfeld die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi aufführen – eines der wenigen Konzertereignisse des letzten Jahres, von dem immer noch viele Besucher und Beteiligte schwärmen.
Klar, in Corona-Zeiten mit Menschen im Chor zu singen oder Blasinstrumente zu spielen, verlangt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Geduld und eine hohe Bereitschaft ab, sich an ungewohnte Abstände, vermehrte Hygieneregeln, Anwesenheitsdokumentation, etc. zu halten, aber nur so ist es in der Zeit der Pandemie möglich, die Chorarbeit aufrechtzuerhalten.
Dass es wichtig und richtig ist, das Chorangebot in dieser Zeit weiter bestehen zu lassen, das zeigen mir bei jeder Probe die positiven Reaktionen und ganz schlicht auch der Gemütszustand gerade bei den Kindern und den älteren Choristen und Bläsern, die mir immer wieder berichten, wie viel es ihnen bedeutet, über die Chorproben wenigstens etwas an sozialen Kontakten und geistiger und körperlicher Beschäftigung erhalten zu können.
 
Deshalb möchte ich auch an dieser Stelle und auch in diesen Pandemiezeiten für die Teilnahme an unseren Chören werben:
- für den Spatzenchor (für Kinder von 2 – 5 Jahren), der unter der Leitung von Hella Janssen sich momentan zu extra vereinbarten Einzelterminen trifft (Informationen bei Kantor Arno Janssen)
- für den Kinderchor (für Kinder von 5 – 11 Jahren), der sich montagsnachmittags im Gemeindehaus Schulstraße zum Proben trifft, und der hoffentlich bald die schon zweimal verschobene Aufführung des Singspiels „Jetzt reichts, sprach Gott“ von Withold Dulski über die Sintflut-Geschichte durchführen kann.
- für den Jugendchor / Kleiner Chor-AG, der ebenfalls an einem Musical probt, nämlich dem Singspiel „Der kleine Prinz“ (nach dem Text von Antoine de Saint-Exupéry) von Basti Bund 
- für den Posaunenchor und die Blechbläser-AG, die auch in der kommenden Zeit so manchen Gottesdienst in der Kirche oder open-Air begleiten werden.
- für die Ökumenische Kantorei, die am 14. und 15. November 2021 (wenn hoffentlich die Corona-Einschränkungen vorbei sind) gemeinsam mit der Lutherkantorei Bad Harzburg das „Requiem“ von Guiseppe Verdi aufführt und sich deshalb auf viele neue Mitwirkende freut.
 
Wer Interesse zur Teilnahme hat, melde sich für weitere Informationen bitte bei mir:
Kantor Arno Janssen, Tel.: 05323-948885 oder per Mail: arnojanssen1@gmx.de